Die Kriterien einer guten Motorradversicherung

Kaum strahlen die ersten Sonnenstrahlen hervor, ist das satte Brummen der Motorräder wieder überall zu hören. Für viele ist Motorradfahren das ultimative Freizeitvergnügen, aber es ist auch gefährlich, schützt den Biker doch kein Blech außen herum. Bei dem Abschluss einer eventuell neuen Motorradversicherung sollte auf ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis geachtet werden. Nicht immer ist die billigste Versicherung auch die beste.

Haftpflicht muss sein

Jeder Biker, der sein Motorrad im Straßenverkehr bewegen möchten, ist gesetzlich dazu verpflichtet eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Wie günstig diese ist, hängt meist von dem bereits „erarbeiteten“ Schadenfreiheitsrabatt ab. Je niedriger dieser ist, umso günstiger ist die Versicherung. Bei Ehepartnern rentiert sich oft ein kleines Jonglieren. Ist zum Beispiel der Schadenfreiheitsrabatt der Ehefrau für das kleine Miniauto auf dem niedrigsten Stand, rentiert sich meist die Übertragung der Rabatte auf das teure und PS-starke Motorrad. Dies wäre auch eine Überlegung wert für den Sohn, der als Fahranfänger teilweise über 100 Prozent eingestuft wird. Die Herabstufung ist natürlich bei jeder Versicherung etwas anders und auch über dieses Kriterium sollte man sich vorher erkundigen. Auch ob die Versicherung für das Motorrad günstiger ist, wenn bereits das Auto bei der gleichen Gesellschaft versichert wurde. Viele Firmen bieten diese Vergünstigungen an. Tatsache ist, dass jeder selbst darauf kommen und danach fragen muss. Auch sollte man eine Versicherung nicht zu lange ruhen lassen, sonst verfallen die Schadenfreiheitsrabatte. Leider ist dies auch von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich.Ebenfalls die Herabstufung von 30 Prozent innerhalb von sieben unfallfreien Jahren ist nicht bei jeder Versicherung zu haben.


Teil- oder Vollkasko? – Hier scheiden sich die Geister

Grundsätzlich ist hier die Entscheidung, ob man eine Vollkasko oder eine Teilkasko abschließt auch nicht anders, als beim Auto. Teure und neue Motorräder sind in der Regel bestens geschützt mit einer Vollkaskoversicherung, da hier Schäden am eigenen Motorrad bezahlt werden, die man selbst verursacht hat oder wenn es durch Vandalismus zerstört wird. Nicht ganz unwichtig ist die Tatsache, dass auch dann die Vollkasko greift, wenn der Gegner, der den Unfall verschuldet hat, nicht zahlen kann oder wenn er nicht versichert ist. Was viele nicht bedenken, dass bei einer Vollkasko auch der Schadensfreiheitsrabatt in dieser Zeit angerechnet wird. Bei der niedrigsten Stufe kann sogar sein, dass eine Vollkasko-Versicherung günstiger ist, als eine Teilkasko.


Bei der Teilkasko sieht das schon anders aus. Hier gibt es keine Rabatte, denn für die Versicherungen ist dies ein unkalkulierbares Risiko. Dennoch ist eine Teilkasko durchaus sinnvoll. Während die Haftpflicht die Schäden am Unfallgegner erstattet, tritt die Teilkasko bei Schäden am eigenen Motorrad ein. Aber auch hier sind in der Regel Diebstahl, Brand, Explosion, Glasschäden und Wildunfälle versichert, wobei hier oft nur ein Schaden durch Haarwild ersetzt wird. Auch in der Teilkasko unterscheiden sich sehr oft die Leistungen und sollten vor Vertragsabschluss sehr genau recherchiert werden. Manchmal sind nämlich keine Marderbisse darin vorgesehen. Ein Vergleich lohnt sich  motorrad-versicherungsvergleich.eu

 

Vorteile Saisonkennzeichen

Die meisten Biker sind mit einem Saisonkennzeichen unterwegs. Auf dem Kennzeichen ist deutlich die Zeit ersichtlich, in der gefahren werden kann. Ein großer Vorteil, der Fahrer spart sich Zeit und Geld bei dem jährlichen An- und Abmelden. Die gültige Fahrzeit kann zwischen zwei und nicht länger als elf Monate betragen. Allerdings sollte der Vertrag mindestens 180 Tage betehen, damit der Schadenfreiheitsrabatt gesenkt werden kann. Ob die Teilkasko in der Ruhezeit Schäden erstattet, ist bei jedem Versicherer anders.

Weitere Tipps zu diesem Thema sind hier herzlich willkommen!

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3 comments to Die Kriterien einer guten Motorradversicherung

  • Ich fahre selbst seit über 10 Jahren Motorrad und das mit Saisonkennzeichen, kann das nur empfehlen. Man sollte wirklich 6 Monate anmelden, ansonsten gibt es nicht viel zu beachten, vielleicht außer das man das Fahrzeug außerhalb des Gültigkeitszeitraums auf privatem Grundstück abstellen muss.

  • Aus eigener Erfahrung würde ich Vollkasko empfehlen. Man muss aber beachten, dass Vollkasko bedeuted absolut nicht ,dass man „auf Alle Fälle versichert ist“. Zum Beispiel im Fall Vandalismus wird das Geld nicht ausbezahlt.

    • Yoomee

      Nein, nur wenn du bei anderen einen Schaden veursachst, dann übernimmt die Haftpflicht von dir den Schaden und reguliert ihn!!! Pech gehabt, dafür kommt keine Versicherung auf!

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